Damberg Ultra Trail Challenge

Damberg Ultra Trail Challenge

Geliebter Damberg

Damberg Ultra Trail Challenge. Weil wir unseren Hausberg, den Damberg, so lieben, können wir nicht genug von ihm bekommen. Und so kurbeln wir vier Mal hoch, um anschließend jeweils vier geniale Trails runtersausen zu können. Das sind in Summe etwa 1800 Höhenmeter bergauf, hauptsächlich auf Forststraßen und bergab ausschließlich auf Wanderwegen.

1800 Höhenmeter Trailvergnügen

Ich gebe es zu, nur halbherzig habe ich zugehört, als mir Stefan letztes Jahr von seiner Damberg Ultra Trail Challenge erzählt hat. Schließlich handelt es sich hierbei um unseren Hausberg, den Damberg, und nicht um irgendein spezielles Ziel. Was soll daran so challenging sein? Aber als Stefan dann in der Früh, vor der Tour, bereits ziemlich im Genuss stand und nur davon geredet hat, wie arg die Tour ist, habe ich vorsorglich mal ein bisschen mehr Proviant eingepackt. Und es war gut so, denn wir fahren die Tour quasi als Saisonauftakt. Wir haben zwar schon ein paar Touren in den Beinen, aber noch keine “Große”. Und wenn ich von einer großen Tour rede, dann sind das in der Regel meist deutlich mehr als 1000 Höhenmeter.

Vier gewinnt bei der Damberg Ultra Trail Challenge

Wir starten daheim in St. Ulrich und kurbeln gemütlich auf der offiziellen Mountainbikestrecke das erste Mal auf den Damberg. Und der erste Trail, der uns erwartet zweigt kurz bevor es weiter auf die Dambergwarte geht, in Richtung Kleinraming ab. Der Wanderweg ist in perfektem Zustand und Stefan übt mit mir kontrolliertes Befahren der zwei Schlüsselstellen. Zugegeben, ich bin manchmal eventuell etwas zu schnell unterwegs.

Wieder im Tal angekommen, geht es kurz auf Asphalt, in den Kleinkohlergraben. Anschließend auf Schotterstraßen und später auf Karren- und Wiesenwegen zum zweiten Mal hoch und zwar auf den Schwarzberg. Also nicht ganz der Damberg, aber sozusagen sein Kollege und Nachbar. Nach einem knackigen Gipfelanstieg folgen wir flott dem nächsten Trail in Richtung Dambach.

Im Dambachtal angekommen kurbeln wir zum dritten Mal hoch auf den Damberg. Und dieses Mal bis zum offiziellen Gipfel, der Dambergwarte. Laut Stefan wäre es ein “Sakrileg”, wenn wir uns den “Wartetrail” entgehen lassen würden. Dieser Trail hat aber leider einen Nachteil. Und zwar hat er einen sehr kurzen, aber dafür erneut eher knackigen Anstieg, zur Folge. Um anschließend den Wanderweg zum Windloch nehmen zu können. Wir hätten ja auch einfach den Rücken entlang weiter bis zum Windloch abfahren können, aber das wäre einer Damberg Ultra Trail Challenge wohl nicht würdig genug. Und ja, ich gebe es zu, es war echt cool.

Nachdem wir den dritten Trail in Richtung Eckhard runtergesurft sind, geht es nun zum letzten und vierten Mal erneut hoch auf den Damberg. Danach kommt der letzte Trail, fast bis zu unserer Haustüre. Hundemüde steige ich daheim vom Rad und ich kann sagen, es war einfach grenzgenial.

 

Fazit und Facts zur Damberg Ultra Trail Challenge

Schwierigkeit
mittel bis schwer

Fazit:

Eine epische und reinrassige Mountainbiketour in der Umgebung von Steyr. Die Tour vereint quasi das Beste was Steyr mountainbikemäßig zu bieten hat. Die vier Anstiege erfordern zwar einiges an Kondition, aber die Trails in der Abfahrt sind großteils sehr flowig mit nur einigen wenigen knackigeren Stellen. In Summe eine sehr coole und durchaus fordernde Tour. Nicht versäumen: nach der Tour im wunderschönen Gastgarten beim Mayr in St. Ulrich ein kühles Bier genießen!

Links zu Einkehrmöglichkeiten nach der Tour:

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